Welche Ladeleistung ist sinnvoll?

Entscheidend ist, wie viel Energie das Fahrzeug zwischen zwei Fahrten tatsächlich nachladen muss. Wer überwiegend über Nacht lädt, benötigt häufig keine maximale Ladeleistung. Wichtig ist, dass Fahrzeug, Wallbox und elektrische Installation zusammenpassen.

Hausanschluss und Elektroinstallation

Vor der Installation sollte geprüft werden, welche Leistung am Gebäude verfügbar ist und welche weiteren großen Verbraucher bereits vorhanden sind. Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, Speicher und Wallbox können sich zeitlich überschneiden. Hier kann ein dynamisches Lastmanagement sinnvoll sein.

E-Auto mit Photovoltaik laden

PV-Überschussladen bedeutet, die Ladeleistung an den aktuell verfügbaren Solarstrom anzupassen. Das funktioniert am besten, wenn Wallbox, Wechselrichter oder Energiemanagement miteinander kommunizieren können.

Wie hoch der Solarstromanteil tatsächlich ausfällt, hängt stark davon ab, wann das Fahrzeug zu Hause steht und wie flexibel die Ladezeiten sind.

Braucht die Wallbox einen Stromspeicher?

Nicht zwingend. Ein Hausspeicher kann Solarstrom in spätere Stunden verschieben, ist aber nicht automatisch die wirtschaftlichste Methode, ein E-Auto zu laden. Direktes Laden bei PV-Erzeugung vermeidet zusätzliche Speicherverluste und sollte separat betrachtet werden.

Planung in fünf Schritten

  1. Fahrleistung und typische Standzeiten erfassen.
  2. Maximale Ladeleistung des Fahrzeugs prüfen.
  3. Hausanschluss und bestehende Verbraucher bewerten.
  4. PV-Überschussladen und Lastmanagement festlegen.
  5. Wallbox nach Funktionen statt nur nach kW auswählen.
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