Was sagt die Wattzahl aus?

Die Nennleistung eines Moduls wird unter standardisierten Testbedingungen angegeben. Mehr Watt pro Modul kann helfen, auf begrenzter Fläche mehr kWp zu installieren. Für den Ertrag des gesamten Daches sind aber Modulanzahl, Ausrichtung, Verschattung und Systemauslegung genauso wichtig.

Wann ist ein höherer Wirkungsgrad wichtig?

Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel der eingestrahlten Solarenergie unter definierten Bedingungen in elektrische Leistung umgewandelt wird. Besonders bei knapper Dachfläche kann ein höherer Wirkungsgrad wertvoll sein. Bei großen geeigneten Flächen kann dagegen das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger werden.

Modulformat und Dachgeometrie

Zwei Module mit ähnlicher Leistung können unterschiedliche Abmessungen haben. Auf einem einfachen Rechteckdach ist das oft wenig kritisch, bei Gauben, Dachfenstern oder schmalen Restflächen kann das Format aber darüber entscheiden, ob eine zusätzliche Modulreihe passt.

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Glas-Glas oder Glas-Folie?

Bei Glas-Glas-Modulen sind die Solarzellen zwischen zwei Glasschichten eingebettet; bei vielen klassischen Modulen befindet sich auf der Rückseite eine Folie. Beide Bauarten können für Wohngebäude geeignet sein. Relevanter als ein einzelnes Schlagwort sind konkrete Garantiebedingungen, Gewicht, Montagefreigabe und das Gesamtsystem auf dem Dach.

Temperaturkoeffizient

Solarzellen liefern bei steigender Zelltemperatur weniger Leistung. Der Temperaturkoeffizient beschreibt, wie stark sich die Leistung verändert. Die Kennzahl ist für einen fairen Datenblattvergleich nützlich, sollte aber nicht isoliert betrachtet werden: Dachbelüftung, Standort und Jahresverlauf sind für den realen Ertrag ebenfalls entscheidend.

Produktgarantie und Leistungsgarantie unterscheiden

Die Produktgarantie betrifft typischerweise Material- und Herstellungsfehler. Die Leistungsgarantie beschreibt dagegen, welche Mindestleistung beziehungsweise Degradation über einen langen Zeitraum zugesichert wird. Wichtig ist, wer im Garantiefall Ansprechpartner ist und welche Kosten tatsächlich übernommen werden.

Full Black, bifazial und andere Zusatzmerkmale

Optik oder bifaziale Zelltechnologie können sinnvoll sein, müssen aber zum Einbauort passen. Auf einem klassischen dunklen Schrägdach kann ein Full-Black- Modul aus gestalterischen Gründen attraktiv sein. Bifaziale Rückseitenerträge sind vor allem dort interessant, wo von hinten tatsächlich Licht an die Module gelangt.

Welche Moduldetails gehören ins Angebot?

  1. Hersteller und exakte Modellbezeichnung.
  2. Anzahl, Nennleistung und Gesamt-kWp.
  3. Abmessungen und geplante Dachbelegung.
  4. Produkt- und Leistungsgarantie.
  5. Unterkonstruktion und Befestigungssystem.
  6. Kompatibilität mit Wechselrichter und Stringplanung.
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