Warum Heizkörper bei niedrigerem Vorlauf weniger leisten

Die Wärmeabgabe hängt stark von der Temperaturdifferenz zwischen Heizkörper und Raum ab. Sinkt die mittlere Wassertemperatur, fällt die Heizleistung nicht linear, sondern nach einer für den Heizkörpertyp typischen Kennlinie.

Was ΔT50 bedeutet

Viele Heizkörper-Nennleistungen werden für eine mittlere Übertemperatur von 50 K angegeben. Für eine Wärmepumpe ist aber häufig ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau interessant. Deshalb rechnet der Schnellcheck die Nennleistung auf die eingegebenen Vor- und Rücklauftemperaturen um.

Raum-Heizlast bleibt entscheidend

Ein großer Heizkörper ist nur dann ausreichend, wenn seine Leistung bei der tatsächlich geplanten Systemtemperatur die Heizlast des Raums deckt. Die Eingabe „Raum-Heizlast“ sollte deshalb möglichst aus einer belastbaren Berechnung stammen und nicht nur aus der Wohnfläche geschätzt werden.

Was tun, wenn die Leistung nicht reicht?

Mögliche Hebel sind größere Heizflächen, zusätzliche Heizkörper, Gebläsekonvektoren, hydraulische Optimierung oder eine etwas höhere Systemtemperatur. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Gebäude und vom konkreten Wärmepumpensystem ab.