Was rechnet dieses Werkzeug?
Aus Projektkosten und Eigenkapital wird zunächst der Kreditbedarf bestimmt. Anschließend berechnet das Werkzeug für einen frei eingegebenen Jahreszins und eine Laufzeit eine standardisierte monatliche Annuität. Daraus entstehen jährlicher Schuldendienst, Gesamtzahlung und modellierte Zinskosten.
Warum KfW 270 nicht einfach als Annuität gerechnet wird
Das KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ kann Photovoltaik und Batteriespeicher finanzieren. Der konkrete Rückzahlungsplan kann jedoch tilgungsfreie Anlaufjahre und vierteljährliche Tilgungsstrukturen enthalten. Deshalb verwendet dieser Rechner bewusst keine angeblich „exakte KfW-Rate“.
Nutzen Sie die Modellrechnung, um Größenordnungen zu vergleichen, und setzen Sie anschließend die Konditionen aus dem tatsächlichen Bankangebot daneben.
KfW 270 für Photovoltaik im Detail →Welche Kreditangaben sollte ich vergleichen?
- effektiver Jahreszins statt nur Sollzins,
- Zinsbindung und gesamte Laufzeit,
- Tilgungsbeginn und mögliche tilgungsfreie Anlaufjahre,
- monatlicher oder quartalsweiser Zahlungsplan,
- Sondertilgung und mögliche Vorfälligkeitskosten,
- Sicherheiten und sonstige Bedingungen des Finanzierungspartners.
Finanzierung und PV-Wirtschaftlichkeit getrennt rechnen
Eine technisch und wirtschaftlich gute PV-Anlage kann durch hohe Finanzierungskosten deutlich später ihren Kapitaleinsatz zurückverdienen. Umgekehrt bedeutet eine niedrige Monatsrate nicht automatisch niedrige Gesamtkosten, wenn dafür die Laufzeit stark verlängert wird.
Rechnen Sie deshalb zuerst die Projektkosten und Finanzierung und danach Ertrag, Eigenverbrauch und Einspeisung mit denselben Projektannahmen.
Förderung nicht doppelt einrechnen
Der KfW-Kredit ist eine Finanzierung und kein Zuschuss. Auch 0 Prozent Umsatzsteuer ist kein nachträglich ausgezahlter Förderbetrag. Verwenden Sie für den Rechner deshalb den tatsächlich angebotenen Projekt-Endpreis und ziehen Sie Vorteile nicht ein zweites Mal ab.
PV-Förderung 2026 richtig einordnen →