Kerndaten gegenübergestellt
| Kriterium | Zaptec Go 2 | go-e Gemini flex 2.0 |
|---|---|---|
| Ladeleistung | bis 22 kW | 11 oder 22 kW |
| Phasen | automatisch 1-/3-phasig | 1-/3-phasig · Umschaltung per App/System |
| Messung | MID Klasse B | integrierte Energiemessung |
| OCPP | 1.6J | 1.6 |
| Weitere Schnittstellen | API · Webhooks | API · MQTT · Modbus TCP |
| Konnektivität | 4G · WLAN · BLE | WLAN · 4G/LTE · 2G Fallback |
| Bidirektional | V2G-ready / ISO 15118 Hardware | nicht Hauptfokus der aktuellen Serie |
Zaptec Go 2 passt eher, wenn …
- MID-Messung und automatische Phasenumschaltung zentrale Anforderungen sind.
- V2G-Readiness bei einer langfristigen Installation mitgedacht werden soll.
- Zaptec Sense beziehungsweise Zaptec-Ökosystem zum Lastmanagement passt.
go-e Gemini flex 2.0 passt eher, wenn …
- sehr offene Integrationsmöglichkeiten über API, MQTT und Modbus wichtig sind.
- eine mobile Gemini-flex-Ausführung gewünscht ist.
- go-e Controller oder ein bestehendes Fremd-HEMS bereits vorhanden ist.
Einordnung statt pauschalem Testsieger
Für PV-Laden sind beide technisch interessant. Zaptec punktet mit MID und V2G-ready Hardware, go-e mit besonders breiter Integrationslandschaft. Entscheidend ist, welches HEMS und welches Mess-/Lastmanagement im Haus tatsächlich eingesetzt wird.