Warum diese Architektur interessant ist

Der wichtigste Unterschied zu einer lose zusammengestellten PV-Speicher-Kombination ist die gemeinsame Regelung von Strom und Wärme. Viessmann führt Vitocharge VX3 ausdrücklich als Teil des One-Base-Systems; dadurch können PV-Erzeugung, Speicher, Vitocal-Wärmepumpe und Ladestation in einer gemeinsamen Energiemanagementlogik betrachtet werden.

PV + SpeicherVitocharge VX3
WärmeVitocal / One Base
App / EMSViCare + Energy Management
SchnittstelleEEBUS

Neuanlage oder Nachrüstung

Bei einer Neuanlage kann der VX3 PV und Batterie direkt als Hybridplattform übernehmen. Bei einer Bestandsanlage kann er auch AC-gekoppelt eingesetzt werden. Das ist besonders dann interessant, wenn der vorhandene PV-Wechselrichter technisch noch sinnvoll weiterbetrieben werden kann.

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Wärmepumpe mit PV-Überschuss koordinieren

Eine Wärmepumpe sollte nicht einfach aus dem Batteriespeicher „gefüttert“ werden. Sinnvoller ist eine Systemregelung, die PV-Überschuss, thermische Speicherfähigkeit des Gebäudes, Warmwasser und Batterieladung gegeneinander priorisiert. Viessmann nennt die direkte Vernetzung mit aktuellen Vitocal-Systemen als Teil des Energy Managements.

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Ladestation und E-Auto

Die Ladeinfrastruktur kann in das Energiemanagement einbezogen werden, damit PV-Strom bevorzugt direkt ins Fahrzeug fließt. Das ist häufig effizienter, als Solarstrom zuerst im Hausspeicher zwischenzuspeichern und später wieder für das Auto zu entladen.

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Ersatzstrom separat dimensionieren

Vitocharge VX3 unterstützt ein- beziehungsweise dreiphasige Ersatzstromkonzepte abhängig von der Gerätevariante. Die Backup-Hardware, tatsächlich versorgten Stromkreise und verfügbare Leistung müssen aber separat geplant werden; die Batteriegröße allein sagt nichts darüber aus, welche Verbraucher bei Netzausfall gleichzeitig betrieben werden können.

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Planungscheck

  1. Ein- oder dreiphasige VX3-Variante passend zur Anlage festlegen.
  2. PV-Generator und MPPT-Aufteilung prüfen.
  3. 5, 10 oder 15 kWh je Gerät anhand des Lastprofils dimensionieren.
  4. Vitocal- und One-Base-Kompatibilität der konkreten Wärmepumpe prüfen.
  5. Ladestation und gewünschte PV-Ladestrategie definieren.
  6. Ersatzstromkreise und Backup-Hardware separat planen.
  7. Bei Fremd-PV-Wechselrichtern benötigte Gateway-/Messhardware prüfen.

Offizielle Quellen

Viessmann: Vitocharge VX3 →

Viessmann: Energy Management →