So rechnet der Balkonkraftwerk-Rechner
Die Jahresproduktion ergibt sich aus Modulleistung in kWp × angenommenem Jahresertrag in kWh/kWp. Anschließend wird der selbst genutzte Anteil mit Ihrem Strompreis bewertet. Nicht selbst verbrauchter Solarstrom wird in dieser vereinfachten Rechnung bewusst mit 0 Euro angesetzt.
Warum der Eigenverbrauch so wichtig ist
Ein Balkonkraftwerk ersetzt Netzstrom nur dann direkt, wenn im Haushalt zeitgleich Verbraucher laufen. Kühlschrank, Router, Stand-by-Verbraucher, Homeoffice oder gezielt gestartete Haushaltsgeräte können den Direktverbrauch erhöhen. Je höher dieser Anteil, desto größer ist bei gleichem Strompreis die Ersparnis.
800 VA Wechselrichter und bis zu 2.000 Wp Module
Für die besonderen EEG-Regeln eines Steckersolargeräts nennt die Bundesnetzagentur maximal 2.000 Watt installierte Modulleistung und insgesamt maximal 800 VA Wechselrichterleistung hinter derselben Entnahmestelle. Der Rechner zeigt deshalb separat, ob Ihre Eingabe innerhalb dieser Grenzen liegt.
Balkonkraftwerk-Regeln 2026 im Überblick →
Welchen kWh/kWp-Wert soll ich eintragen?
Der spezifische Ertrag hängt stark von Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Montage ab. Deshalb erzwingt der Rechner keinen pauschalen Deutschlandwert. Für eine belastbarere Planung sollten Sie den Standort mit einem Solarertragswerkzeug oder einer realistischen lokalen Prognose prüfen.
Was die Rechnung nicht abbildet
- keine stundengenaue Simulation von Erzeugung und Haushaltslast,
- keine Wechselrichter-Clipping- oder Verschattungs-Simulation,
- keine Batteriespeicher-Verluste oder Speicherwirtschaftlichkeit,
- keine Finanzierung, Reparaturen oder Degradation,
- keine Garantie für Ertrag oder Amortisationszeit.
Offizielle und fachliche Quellen
Bundesnetzagentur: Balkon-Solaranlagen und Leistungsgrenzen →