Kerndaten gegenübergestellt
| Kriterium | SMA Sunny Tripower X | Fronius Verto |
|---|---|---|
| AC-Leistung | 12 / 15 / 20 / 25 kW | 15 / 17,5 / 20 / 25 / 27 / 30 / 33,3 kW |
| MPP-Tracker | 3 | 3 bei 15–25 kW · 4 bei 27–33,3 kW |
| Max. DC-Spannung | 1000 V | 1000 V |
| MPP-Bereich | 150–1000 V gesamt · Nennleistungsfenster modellabhängig | 150–870 V |
| Max. PV-Generator | 18–37,5 kWp je Modell | modellabhängig; z. B. 22,5 kWp beim Verto 15.0 |
| Batterieport | nein | nein |
| Energiemanagement | ennexOS · integrierter System Manager | Solar.web · offene Schnittstellen · Wattpilot/Ohmpilot |
| Kühlung / Schutz | aktives Systemdesign laut SMA | Active Cooling · IP66 |
SMA Sunny Tripower X passt eher, wenn …
- 12–25 kW zur geplanten Anlagenklasse passen.
- ennexOS und SMA-Systemmanagement bereits Teil der Anlage sind.
- drei MPPT für die Dachstruktur ausreichen.
Fronius Verto passt eher, wenn …
- mehr als 25 kW AC benötigt werden.
- bei 27–33,3 kW vier MPPT einen echten Vorteil für mehrere Dachflächen bringen.
- Fronius Solar.web, Wattpilot oder Ohmpilot bereits zum Systemkonzept passen.
Einordnung statt pauschalem Testsieger
Für 12–25-kW-Solar-only-Anlagen ist der Sunny Tripower X eine starke ennexOS-Systemlösung. Der Fronius Verto bietet mehr Leistung nach oben und in den größeren Varianten einen vierten MPPT. Entscheidend sind Dachaufteilung, Stringströme, Monitoring-Ökosystem und nicht allein der maximale kW-Wert.