Kerndaten gegenübergestellt
| Kriterium | VARTA.wall BM1 / BM2 | BYD Battery-Box Premium HVS / HVM |
|---|---|---|
| Kapazitätsbereich | BM1: 5–20 kWh · BM2: 4,5–18 kWh | HVS: 5,12–12,8 kWh · HVM: 8,28–22,08 kWh |
| Zellchemie | BM1: NCA · BM2: LFP | LFP / LiFePO₄ |
| Schutzart | IP55 | IP55 |
| Aufstellkonzept | BM1 Innenraum · BM2 Garage / überdachter Außenbereich | Indoor / Outdoor laut aktuellem Datenblatt; Systemfreigaben beachten |
| Bautiefe | ca. 10–14 cm Produktklasse | ca. 298 mm Turmtiefe |
| Erweiterung | laut VARTA innerhalb 2 Jahren | modular; aktuelle Stack-/Parallelregeln beachten |
| Wechselrichter-Flexibilität | aktuell vor allem VARTA.hybrid, SMA und KOSTAL je Freigabe | breite Multibrand-Liste, u. a. Fronius, KOSTAL, SMA, KACO, Solis, Deye |
| Kommunikation | RS485 · CAN · Ethernet · Wi-Fi | CAN · RS485 |
| Garantie | 10 Jahre bei Online-Registrierung* | 10 Jahre, Bedingungen beachten |
| Besonderheit | zwei Modulklassen mit unterschiedlicher Zellchemie/Aufstellung | offene Multibrand-Hochvolt-Plattform |
VARTA.wall BM1 / BM2 passt eher, wenn …
- eine extrem schlanke Batterie mit geringer Bautiefe wichtig ist.
- zwischen Innenraum und Garage/überdachtem Außenbereich gezielt gewählt werden soll.
- ein VARTA.hybrid-, SMA- oder KOSTAL-System mit dokumentierter Freigabe geplant ist.
- die Kapazität innerhalb des VARTA-Erweiterungsfensters schrittweise aufgebaut werden soll.
BYD Battery-Box Premium HVS / HVM passt eher, wenn …
- eine breite Auswahl kompatibler Hybridwechselrichter wichtig ist.
- LFP-Zellchemie über die gesamte HVS/HVM-Plattform bevorzugt wird.
- HVS- und HVM-Spannungs-/Kapazitätsbereiche gezielt an unterschiedliche Wechselrichter angepasst werden sollen.
- eine etablierte Multibrand-Batterieplattform bei späterem Wechselrichterwechsel Flexibilität bieten soll.
Einordnung statt pauschalem Testsieger
VARTA.wall ist besonders stark, wenn Einbautiefe, definierter Aufstellort und die Integration in ein VARTA-/SMA-/KOSTAL-System im Vordergrund stehen. BYD HVS/HVM punktet vor allem mit breiter Wechselrichter-Kompatibilität und einer durchgängigen LFP-Plattform. Für die Kaufentscheidung sind deshalb die konkrete Inverter-Freigabe, gewünschte Aufstellung, Zellchemie, Erweiterungsfrist und späterer Systemwechsel wichtiger als ein pauschaler Preis pro kWh.