Was vergleicht der Rechner?
Als Referenz dient derselbe Jahres-Netzbezug vollständig zum eingegebenen ST-Arbeitspreis. Dem wird die zeitvariable Verteilung auf NT, ST und HT gegenübergestellt. So wird sichtbar, welchen zusätzlichen Effekt Modul 3 durch Lastverschiebung haben kann.
Warum wird die Modul-1-Pauschale nicht noch einmal addiert?
Modul 3 kann nach aktueller Bundesnetzagentur-Systematik nur in Ergänzung zu Modul 1 gewählt werden. Beim Vergleich „Modul 1 allein“ gegen „Modul 1 + Modul 3“ ist die Modul-1-Pauschale deshalb in beiden Varianten vorhanden und ändert den reinen HT/NT/ST-Effekt nicht.
Welche Werte brauche ich vom Netzbetreiber?
- NT-Arbeitspreis in ct/kWh.
- ST-Arbeitspreis in ct/kWh.
- HT-Arbeitspreis in ct/kWh.
- Die täglichen Zeitfenster, in denen diese Stufen gelten.
Die Verbrauchsanteile im Rechner sind Ihre Annahme oder Auswertung für diese Zeitfenster. Für eine belastbare Optimierung sind echte Viertelstunden-Messwerte deutlich besser als eine frei geschätzte Prozentverteilung.
Modul 3 ist nicht dasselbe wie ein dynamischer Stromtarif
Modul 3 verändert den Netzentgelt-Arbeitspreis. Ein dynamischer Stromtarif verändert dagegen den Energiepreis des Liefervertrags. Beide Signale können parallel auftreten und müssen in HEMS, Wallbox- oder Wärmepumpensteuerung getrennt behandelt werden.
Offizielle Quellen
Bundesnetzagentur: Modul 1, 2 und 3 →
Bundesnetzagentur: FAQ zu Zeitfenstern, Tarifstufen und Bestellung →