Warum verlangt der Rechner Netto-Werte?
Die bundesweiten Umlagen und Stromsteuer werden in ct/kWh vor Umsatzsteuer modelliert. Damit alle Komponenten vergleichbar bleiben, sollten auch Lieferantenanteil, Netzentgelt und Konzessionsabgabe netto eingegeben werden. Auf die gemeinsame Netto-Summe wird anschließend der reguläre Umsatzsteuersatz angewendet.
Warum sind Netzentgelt und Messkosten nicht vorbelegt?
Beide Größen hängen vom konkreten Anschluss, Netzgebiet und Messkonzept ab. Smart Meter oder ein zusätzlicher Zählpunkt können die Messkosten verändern; §14a kann die Netzentgeltlogik verändern. Ein Deutschland-Mittelwert wäre deshalb für die individuelle Rechnung weniger hilfreich als der reale Wert aus Ihrem Projekt.
Was bei §14a separat bleibt
Der Rechner ist eine Preiszerlegung, kein §14a-Modulrechner. Wenn Ihre Wärmepumpe oder Wallbox Modul 2 nutzt oder Modul 3 mit HT/NT/ST geplant ist, bestimmen Sie zuerst das passende Netzentgeltmodell und übernehmen erst danach den für Ihre Rechnung passenden lokalen Netzentgeltwert.
Modul 1 vs 2 rechnen → · Modul 3 rechnen → · Messkonzept vorprüfen →
Offizielle Quellen
Bundesnetzagentur: Strompreisbestandteile →
Netztransparenz: KWKG-Umlage 2026 →
Netztransparenz: Aufschlag besondere Netznutzung 2026 →